300 Jahre Deutschsanktpeter


Ist Deutschsanktpeter, das vergessene Dorf an der Marosch, wie es Magdalena Binder in ihrem Roman „Unter den Akazien“ nennt, nochmal eine Reise wert? Die Antwort ist nicht einfach. Viele haben mit unserer alten Heimat abgeschlossen oder fühlen sich zu alt und nicht mehr reisefähig. Für alle anderen, die sich durchaus nochmal aufraffen könnten, wollen wir hier Argumente finden um es zu tun.
An Kirchweih 2024 sind es 300 Jahre seit der offiziellen Gründung von Deutschsanktpeter. Gleichzeitig können wir das 250- jährige Kirchenjubiläum der 1774 geweihten Kirche begehen. 1924 wurde aus Anlass des 200 Jahr- Jubiläums groß gefeiert mit Trachtenpaaren, Blaskapellen, Besuch der Nachbargemeinden. 100 Jahre später haben sich die Verhältnisse stark verändert. Eine Feier, die diesen Umständen Rechnung trägt, sollte aber möglich sein. Diesbezügliche Kontaktaufnahmen mit dem Bürgermeister der Gemeinde und dem Pfarrer der römisch-katholischen Kirche ergaben eine positive Resonanz. Wir sind willkommen.
Viele von uns wurden in Deutschsanktpeter geboren, sind dort zur Schule gegangen, haben dort geheiratet und eine Familie gegründet. Besonders für unsere schon nicht mehr im Banat geborenen Kinder und Enkelkinder sollte diese Feier ein willkommener Anlass sein, sich mit der Herkunft auseinanderzusetzen. Nichts ist so anschaulich wie ein Besuch des ehemaligen Wohnhauses der Familie, der Familiengräber und der Umgebung unserer Kindheit. Wir denken da an Ausflüge in den Wald, das Majalusfest, das Kloster Bezdin zu dem uns häufig Schulausflüge führten. Die Marosch als Ziel für Badeausflüge oder Fahrten mit der Plett und bei Hochwasser mit dem Schinagl nach Pecica zum Fratscheln.
Wir wollen alle einladen, die sich mit Deutschsanktpeter verbunden fühlen, ob sie nun in Amerika, Europa oder sonstwo leben und schon lange oder erst vor Kurzem ausgewandert sind. Die einmalige Gelegenheit auf alte Bekannte und Verwandte zu treffen ergibt sich nur, wenn wir alle dafür sorgen, dass es jeder rechtzeitig erfährt. Daher unser Appell:
Ruft alle Eure Verwandten und Bekannten mit Bezug zu Deutschsanktpeter an und sagt ihnen was wir feiern und dass jeder willkommen ist.
Es ist angedacht auch einen Bus zu organisieren, wenn sich genug Interessenten dafür melden. Der Bus könnte die Leute an verschiedenen Orten ein- und aussteigen lassen.
Meldet Euch unverbindlich bei einer der folgenden Adressen an. Zur Einschätzung der zu erwartenden Anzahl der Gäste ist diese Anmeldung sehr wichtig.
Mathias Kracker: 0176-78022227
Nikolaus Rennon: 0931-60205
Walter Winter: Facebook

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Termin: 29.06.2024
Nähere Details und das Programm werden wir ungefähr 3 Monate vor dem Termin sowohl in der Banater Post wie auch auf dieser homepage www.deutschsanktpeter.de bekanntgeben.
Liebe Landsleute! Lasst uns diese Feier zu einem unvergesslichen Ereignis machen!

 

Retten wir unseren Heimatfriedhof

Friedhof Deutschsanktpeter
Es tut sich was in Deutschsanktpeter. Unser Landsmann Walter Winter konnte sich selbst davon überzeugen. Das Eisentor unseres Friedhofs wurde repariert, nachdem wir mit unseren Spenden den gemauerten Torbogen im Jahre 2020 haben renovieren lassen. Die Kapelle, deren Renovierung wir 2015 finanziert haben, hat eine schöne neue Tür bekommen. Magyar Rosi und Franz Zetelmeier kümmern sich um den Friedhof. Herr Zettelmayer arbeitet viel auf dem Friedhof ohne dafür Geld zu bekommen, wie uns der Herr Pfarrer Czegledi mitteilte. Seinen Einsatz sollten wir honorieren, zumal noch viel zu tun ist, wie man auf den Videos, die über Youtube aufzurufen sind, sehen kann. https://youtu.be/HmkOPI58IqA und https://youtu.be/IxQoyx3Obw0 . Dafür können Spenden gemacht werden. Wer Geld schicken möchte, schreibe an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Dort teile ich das Empfängerkonto mit.
Das Vorhaben einen virtuellen Friedhof einzurichten, um der Vergänglichkeit etwas entgegen zu setzen, lässt sich nur durch Mitarbeit aus unserer Dorfgemeinschaft realisieren. Dazu müsste eine website eingerichtet und gepflegt werden. Wer diese Kenntnisse hat und gerne mitarbeiten möchte, melde sich ebenfalls auf der o.g. Mail-Adresse. Das technisch anspruchsvolle und zeitaufwändige abfotografieren der Gräber und Inschriften kann ebenfalls am besten von einem Team gemacht werden.
Daher mein Aufruf: liebe Zampheterer, retten wir unseren Friedhof! Bringen wir ihn all den Tausenden Nachkommen unserer Ursprungsfamilien, die über die ganze Welt verstreut sind, in bleibende Erinnerung.
Hildegard Zappel

 

Neuigkeiten aus Deutschsanktpeter

Renoviertes Friedhofsportal
Die lange gehegte Absicht, das Eingangsportal des römisch-katholischen Friedhofs von Deutschsanktpeter zu renovieren, konnte in diesem Herbst umgesetzt werden. Damit haben wir die geplanten baulichen Vorhaben erfüllt. Das Bauwerk konnte weitgehend in seiner alten Form mit allen Ornamenten erhalten werden und bildet nun mit der Kapelle (renoviert 2015) eine Einheit, die dem Ort etwas von seiner Würde und dem Glanz vergangener Zeiten zurückgibt. Der Friedhof besteht seit 1785 und wurde letzte Ruhestätte für ungefähr 16000 Menschen. Eine feierliche Neuweihung steht wegen der gegenwärtigen Corona-Restriktionen nicht fest. Pfarrer Czegledi bedankt sich auch im Namen der Kirchengemeinde bei uns für die Planung und Finanzierung der Maßnahme.
Vielen Dank an alle Spender. In der Zukunft wird es unsere Aufgabe sein das Gelände des Friedhofs und seine Gräber in einem guten Zustand zu erhalten.

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Mitte August 2020 wurde der katholischen Gemeinde Deutschsanktpeter eine große Ehre zu Teil. Anlässlich der Beerdigung des Pfarrers Janos Hegedüs, Seelsorger in Deutschsanktpeter von 1994-1999, besuchte Bischof Jozsef Csaba Pal und viele kirchliche Würdenträger das Dorf und zelebrierten mit Pfarrer Ferenc Czegledi die Trauerfeier. Obwohl der Verstorbene nicht lange in Deutschsanktpeter wirkte, war es sein Wunsch auf diesem Friedhof seine ewige Ruhe zu finden.


Anstehende Jubiläumsfeiern 2024
Schon am diesjährigen Kirchweihfest (27.06.2020) wurde eine schwarze viersprachige Tafel eingeweiht, die den Text der epigraphischen Bauinschrift in lateinischer Sprache von 1774 widergibt. Die den Aposteln Peter und Paul geweihte Kirche wurde mit Unterstützung der Kaiserin Maria Theresia erbaut. Schon 50 Jahre nach der Ankunft der ersten Siedler wurde eine bis heute schöne, große Kirche erbaut. Das Jahr 2024 ist das offizielle Jubiläumsjahr der 300- jährigen Geschichte des Dorfes Deutschsanktpeter, das zu den ersten gehört die besiedelt wurden. Das 250jährige Kirchenjubiläum fällt damit zusammen. Die Erhaltung der noch vorhandenen Denkmale der Banater schwäbischen Kultur und Religion sollten wir tatkräftig unterstützen und aktiv an den in 4 Jahren anstehenden Feierlichkeiten mitwirken.
Seit der letzten Veröffentlichung ( 2018) haben uns folgende Landsleute Geld gespendet: Gudrun und Ionel Friesenhahn ( 3 Spenden), Tudor Jitianu ( für Familie Walter Friesenhahn), J.Wilkinson (USA), Renate und Hans-Peter Schwedler, Helga und Horst Vollmann, Gerda und Bruno Henika, Ewald und Cornelia Hensl, Katharina Scheuermann, Hans und Hildegard Zappel. Mit diesem Geld konnten wir das Friedhofstor renovieren und Dank einer privaten großzügigen Spende, bleibt uns noch etwas Geld für weitere Vorhaben.
Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, das von mir privat geführte Spendenkonto aufzulösen. Dafür gab es mehrere Gründe, u.a. die hohen Kontogebühren. Wie wir in der Zukunft Geld sammeln können, möchte ich nun alle unsere Landsleute überlegen lassen. Es hat sich gezeigt, dass die von mehreren Landsleuten organisierte Pflege der Einzelgräber das Verwildern des Friedhofs nicht aufhält. Lasst uns zusammen dagegen etwas tun. Es ist die Mitarbeit und Unterstützung aller Landsleute notwendig.
Mein Einsatz für die Pflege des Friedhofs steht auch in Zukunft außer Frage und ich hoffe, dass auch die bisherigen Unterstützer des Projektes und alle, die sich noch überzeugen lassen, mitmachen. Interessierte melden sich bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hildegard Zappel

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Neue Website

Liebe Landsleute, liebe Gäste
Deutschsanktpeter ist umgezogen. Wir sind jetzt flexibler und moderner. Wir hoffen, dass alle Besucher noch mehr Freude am Durchstöbern und Mitwirken haben werden.
In Bälde gibt es neue Beiträge in den Kapiteln Geschichte und Banater Koch-und Backrezepte. Nutzen Sie das Gästebuch und den Kontakt für Kommentare und Anfragen.
Ihre Hildegard Zappel

Neuer Pfarrer in Deutschsanktpeter

Von  der Umstrukturierung der Diözese durch den neuen Bischof Joszef-Csaba Pal ist auch Deutschsanktpeter betroffen. Seit dem 1.09.2018 versorgt  Ferenc Czegledi, Pfarrer der römisch-katholischen Gemeinde in Pecica, auch unsere kleine Gemeinde. Seine erste tatkräftige Aktion betraf unseren Friedhof. Mit freiwilligen Helfern und dem Gärtner von Pecica wurde der Friedhof in kürzester Zeit in einen Zustand versetzt,  in dem er schon sehr lange nicht mehr war. Der Pfarrer schrieb mir:?cu mult respect multumesc tuturora care au donat pentru renovarea capelei din cimitir, este singura cladire frumoasa din aceasta parohie.?  Außerdem wird er sich um den Erhalt dessen bemühen,  was aus der Pfarrgemeinde Deutschsanktpeter noch übrig geblieben ist.  Die angefügten Bilder sind der Beweis für sein Handeln. Sie zeigen unseren Friedhof an Allerheiligen. Auf dieser Basis hoffen wir auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Pfarrer Czegledi. Die neue Brücke macht es möglich. Eine Reise auf der asphaltierten Straße durch den Wald und über die Maroschbrücke  ist nun eine Sache von Minuten. Mit Wehmut denkt da mancher von uns an die Zeit, als wir noch mit dem Fahrrad diese Strecke auf unbefestigten Wegen und auf der Plett über die Marosch zurückgelegt haben.

Auf eine kürzlich in den Pecicanews erschienene Reportage über unser Dorf möchte ich ebenfalls hinweisen. http://pecicanews.ro/300-de-ani-de-la-colonizare-100-de-ani-de-la-unire/

Im Jahr 2018 spendeten folgende Landsleute für unser Projekt Friedhof: Friesenhahn Walter und Hildegard,  Kreiter Eva und Zappel Hans Joachim und Hildegard.

Wir bitten um weitere Spenden für die Renovierung des Friedhofstorbogens und Unterstützung der Friedhofspflege. Bitte richten Sie Ihre Spende an: Dr.med. Hildegard Zappel

Dr.med. Hildegard Zappel

Nachrichten von der Friedhof-AG

Nun, da der Winter über das Land zieht und vielleicht auch unseren Friedhof mit einer weißen Schneedecke in friedliche Ruhe hüllt, ist es Zeit über die Aktivitäten des Jahres zu berichten. Unsere Partner in der Friedhofspflege, die freiwillige Feuerwehr, haben im April mit nur mäßigem Erfolg eine Unkrautspritzaktion durchgeführt. Vor allem der sehr feuchte und warme Sommer 2016 hat zu starkem Wachstum der verbleibenden Pflanzen und Sträucher geführt. Im Oktober wurde dann zur Vorbereitung auf Allerheiligen eine zweite Pflegeaktion mit Strauchschnitt vorgenommen. (siehe Foto).

Die maroden Kreuzwegstationen wurden zum Teil von Privatpersonen der ungarischen Kirchengemeinde renoviert. Für das Friedhofstor haben wir einen Kostenvorschlag von ungefähr 4000 ? erhalten. Aktuell verfügen wir bei weitem nicht über ausreichend Geld um diese Arbeit in Auftrag zu geben.

Angeregt durch die Aktion unserer Nachbargemeinde Saderlach, könnte man im nächsten Jahr eine Gruppenreise nach Deutschsanktpeter planen um in einigen Tagen intensiver Pflegearbeit den Zustand des Friedhofs deutlich zu verbessern. Wer Interesse an einer solchen Reise hat, möge sich bei Walter Winter melden. Tel.Nr.: 0157 52397249.

 Spenden für unseren Friedhof sind eingegangen von: Walter und Hildegard Friesenhahn 50 Euro, Berenz Johann 50 Euro, Gitzing Leonhard 50 Euro, Hans und Hildegard Zappel 50 Euro.

Um das Friedhofstor noch in letzter Minute vor dem Verfall zu schützen und die Friedhofspflege weiter zu ermöglichen, bitten wir um Spenden.

Wir wünschen all unseren Landsleuten ein Frohes Weihnachtsfest.

 

Kapelle neu eingeweiht

An Allerheiligen wurde die nun auch innen renovierte Kapelle auf dem Friedhof in Deutschsanktpeter neu eingeweiht. Dazu fanden sich die ungarischen Katholiken mit Pfarrer Prelaucek zu einem Gottesdienst auf dem Friedhof ein. Wir danken allen Spendern auch im Namen der katholischen Gemeinde von Deutschsanktpeter. Der Gottesdienst fand nachmittags um 15:00 statt. Bei hellem Sonnenschein strahlte die Kapelle in nie dagewesenem Glanz seit der Erbauung.

Auch die Friedhofsanlage wirkt jetzt wieder im nördlichen Teil gepflegt. Die Freiwillige Feuerwehr hat mit den Arbeiten begonnen und wird auch den südlichen Teil zur Bahnhofsseite noch pflegen.

 

 

Friedhofskapelle erstrahlt in neuem Glanz

Anfang August war es endlich soweit: die Friedhofskapelle erstrahlt in neuem Glanz. Die Arader Firma Sinoda hat die Arbeiten zu unserer größten Zufriedenheit durchgeführt . Auch unsere Bauexperten sind dieser Auffassung. Die veranschlagten Kosten von 19.620 Lei wurden beglichen, zusätzlich gab es eine Ergänzung durch Klammerung der Mauerrisse (100 Euro).

Die Innenrenovierung wird, wie uns Pfarrer Preloucek versprach, von der Pfarrei bezahlt werden und bald in die Wege geleitet.

Trotz Mäharbeiten im Frühjahr und einer gründlichen Rodung im letzten Sommer ist die Vegetation auf dem Friedhof nur schwer zu kontrollieren. Da sich bis jetzt kein Friedhofsgärtner gefunden hatte, war dies für uns auch nicht verwunderlich. Nun scheint es eine Lösung zu geben, die vielversprechend klingt: die örtliche freiwillige Feuerwehr will die Arbeiten durchführen, vereinbart ist ein Jahresbetrag von 500? plus Nebenkosten für Benzin (Motorsägen).

Nach dem 8.02.2015 haben wir folgende Spenden erhalten: Klepp Maria 120 Euro, Zdiarsky Horst 100 Euro, Lippensky Karl u. Elisabeth 100 Euro, Schwedler Hans-Peter u. Renate 50 Euro, Farkas Valentin u.Magdalena 50 Euro, Rennon Nikolaus u. Brigitte 50 Euro, Jost Maria-Magdalena 50 Euro, Besesek Eva (Dittmann) 50 Euro, Cioflica Anna (Dittmann)50 Euro, Kollekte Gottesdienst HOG Treffen 4.07.2015: 50 Euro, Zappel Hans u. Hilde 100Euro. 

Wir danken für die großzügigen Spenden. Um unsere Ziele auf dem Friedhof umzusetzen sind wir auf weitere Spenden angewiesen. Bitte richten Sie Ihre Spenden an:  Dr.med. Hildegard Zappel,

Die geplanten Vorstandswahlen haben beim Treffen der Landsleute in Pforzheim am 4.07.2015 nicht stattgefunden. Die Bereitschaft zur Veränderung der aktuellen Strukturen durch Neuwahlen war beim jetzigen Vorstand nicht gegeben.

 

18. Heimatorttreffen Deutschsanktpeter in Neulingen

Am 4.Juli 2015 findet das alle 2 Jahre stattfindende Treffen unserer Landsleute in der Gräfin -Rhena-Halle in Neulingen-Bauschlott, Göbricker Strasse 10 statt. Ein  detaliertes Programm der Veranstaltung wird in der schriftlichen Einladung versendet. Der Friedhof von Deutschsanktpeter und der Fortschritt der Sanierungsarbeiten wird ein wichtiges Gesprächsthema sein. Für Unterhaltung wird die Kapelle "Spontan" sorgen. Wie immer wird auch ein Gottesdienst abgehalten werden.

Der Vorstand lädt alle Landsleute zu diesem Wiedersehensfest herzlich ein und bittet darum, den Termin im Kreise unserer Landsleute bekanntzumachen.

Das Treffen findet zusammen mit Nagyfal (Großdorf) statt.

Quelle: Banater Post Nr.4 20.Februar 2015

 

Sanierung der Friedhofskapelle

In der vorherigen Berichterstattung wurde vom Beginn der Arbeiten zur Sanierung der Kapelle berichtet. Im Dezember bekamen wir die Genehmigung des Bischofs zu den Arbeiten am Gebäude der Kapelle. Nach dem Winterfrost werden diese Arbeiten zunächst im Außenbereich beginnen. Die ruhende Vegetation im Winter täuscht etwas über den dringenden Bedarf an stetiger Pflege der Friedhofsanlage hinweg. Auch damit müssen wir im Frühling weitermachen. Dafür suchen wir jetzt Friedhofsgärtner. Gerne nehmen wir Hinweise und Hilfestellungen diesbezüglich an.

Wie uns Msgr Johann Dirschl, der Generalvicar des Bistum Temesvar mitteilte, wurde eine Spende der HOG Deutschsanktpeter an den Bischof Roos vom Jahre 2000 bei der Renovierung unserer Kirche im Jahre 2007-2008 mit eingesetzt. Damals wurde das schadhafte Dach repariert und gestrichen, der Turm verputzt und gestrichen, die Schalläden der Glockenstube ersetzt. Die Gesamtkosten betrugen 43.777 Lei, davon wurden 9777 Lei von der HOG bezahlt.

Wir danken unseren Landsleuten für Ihre großzügigen Spenden  die seit 09.2014 bis zum 8.2 2015 auf unserem Konto Friedhof Deutschsanktpeter eingegangen sind.: Gabriele u. Wolfgang Kern 200 Euro, Emma Lindner 50 Euro , Franz u. Irmgard Friesenhahn 50 Euro, Magdalena Draskovits 40 Euro, Eva Kornett 50 Euro, Katharina Maria Kirch 50 Euro, Werner Berenz 50 Euro, Josef Schmelz 20 Euro, Samuel u. Renate Zettelmayer 100 Euro, Mathias Lindner 20 Euro, Elisabeth-Alice u. Herbert Lindner 50 Euro, Peter u. Elisabeth Schmitz 50 Euro, Josef u. Theresia Lindner 100 Euro, Josef u. Franziska Friesenhahn 100 Euro, Ewald u. Cornelia Hensl 50 Euro.

Von dem Treuhandkonto HOG Deutschsanktpeter wurden uns 450 Euro überwiesen, es sind Spenden aus den Jahren 2007-2009 von: Leonhard Gitzing 100 Euro, Inge Lehnert 100 Euro, Nikolaus u. Brigitte Rennon 100 Euro, Franz u. Maria Preisach 50 Euro, Leni Grün (geb.Wiener) 50 Euro, Magdalena Korneth 30 Euro, Marlen Schmidt 20 Euro.

Um alle notwendigen Arbeiten finanzieren zu können sind wir auf weitere Spenden angewiesen. Bitte richten Sie Ihre Spenden an Dr.med. Hildegard Zappel.

 

Dr.med Hildegard Zappel

 

Nobelpreis für den Banater Stefan Hell

Den diesjährigen Nobelpreis für Chemie erhält Stefan Hell mit 2 weiteren Wissenschaftlern.  Wir freuen uns , dass mit Stefan Hell wieder ein Banater Deutscher diesen renommierten Preis für höchste wissenschaftliche Leistungen erhalten hat. Den Preis erhält er für die Entwicklung eines Mikroskops, dass die bisherige Auflösung um das vielfache überschreitet und damit der Wissenschaft große neue Untersuchungsmöglichkeiten bietet.

Stefan Hell wurde in Sanktanna geboren und hat das Nikolaus Lenau Lyzeum in Temesvar besucht.

Wir gratulieren ihm und seiner Familie!

 

Erste Erfolge bei der Friedhofsanierug

Im August 2014 wurden auf dem Friedhof in Deutschsanktpeter sowohl an der Grünanlage wie auch an der Kapelle grundlegende Arbeiten unter Anleitung und Aufsicht von Walter  Winter durchgeführt. Walter hat seinen ganzen Urlaub unserem Projekt geopfert. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet. Im Einzelnen wurde folgendes durchgeführt:

Die Kapelle bekam ein neues Fundament nachdem ein Experte (Bekannter von Rennon Hansi aus Temesvar) sich die Kapelle angesehen hat und dies für dringend erforderlich hielt. Durch Abriss der Dachrinne ist Regenwasser in das Erdreich im hinteren Teil der Kapelle eingedrungen und Feuchtigkeit in die Wände gezogen. Nun hoffen wir, dass die Wände austrocknen und die Renovierung dann erfolgreich alles ausbessert.

Mit Tagelöhnern und freiwilligen Helfern ( Marcel Morogan 10 Tage, Megyes Josef 5 Tage, Familie  Solomon Rosi 5 Mitglieder 1 Tag) wurde der Friedhof innerhalb von 11 Tagen von Sträuchern und  Gestrüpp befreit. Es wurde mit Kettensägen und Astscheeren alles zurückgeschnitten. Das gesamte Friedhofsgelände ist jetzt frei und der zentrale Bereich , wo die Gräber dicht bei dicht stehen, ist einigermaßen sauber. Die Bereiche mit Efeu sind so geblieben. Es gibt unterschiedlich Auffassungen zum Efeu, da können wir uns nicht darüber hinwegsetzen (siehe Bilder  in der Fotogalerie unter  Friedhof_Deutshsanktpeter 2014).

Die gesamten Arbeiten haben  2 132.5? gekostet.

Weiter  geht es mit der Kapelle. Dafür reichen die 3000 ?, die wir jetzt noch haben leider nicht aus. So müssen wir weiter um Spenden bitten.

 Neue Spenden  die noch nicht veröffentlicht wurden erfolgten durch:

Horti Johann und Hedwig, 100 Euro; Horti Francisca, 50 Euro; Elisabeth Friesenhahn, 50Euro; Elisabeth Gillich, 50 Euro; Keilbach Heinrich, 100Euro; Reiner und Liesel Lehnert mit Nikolaus und Maria Lehnert, 50Euro; Joseph und Rosella Zettelmayer (Pittsburgh USA), 100 Dollar; Helena Bönisch, 50Euro; Susanna Schäfer, 25 Euro; Kreiter Eva, 50Euro; Harold und Katharina Erika Schumacher (Pittsburgh,USA) 100 Dollar; Roland und Mirela Huss, 100Euro; Heiduck Katharina, 50Euro;Friesenhahn-Perweiler Hanelore, 50Euro; Lindner Josef und Hedwig, 100Euro; Franz und Margarethe Messmann, 100Euro; Jakob Berenz, 50Euro; Mathias und Juliana Becker, 50Euro; Christian-Anton und Maria-Victoria Gitzing, 50Euro;

Wir bedanken uns  für die großzügigen Spenden.

Richtet Eure Spenden an Dr.med Hildegard Zappel.

 

 

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