Neuigkeiten aus Deutschsanktpeter

Renoviertes Friedhofsportal
Die lange gehegte Absicht, das Eingangsportal des römisch-katholischen Friedhofs von Deutschsanktpeter zu renovieren, konnte in diesem Herbst umgesetzt werden. Damit haben wir die geplanten baulichen Vorhaben erfüllt. Das Bauwerk konnte weitgehend in seiner alten Form mit allen Ornamenten erhalten werden und bildet nun mit der Kapelle (renoviert 2015) eine Einheit, die dem Ort etwas von seiner Würde und dem Glanz vergangener Zeiten zurückgibt. Der Friedhof besteht seit 1785 und wurde letzte Ruhestätte für ungefähr 16000 Menschen. Eine feierliche Neuweihung steht wegen der gegenwärtigen Corona-Restriktionen nicht fest. Pfarrer Czegledi bedankt sich auch im Namen der Kirchengemeinde bei uns für die Planung und Finanzierung der Maßnahme.
Vielen Dank an alle Spender. In der Zukunft wird es unsere Aufgabe sein das Gelände des Friedhofs und seine Gräber in einem guten Zustand zu erhalten.

9e41296e d4a7 4302 b049 3d407e7b4191 002Bischofsbesuch
Mitte August 2020 wurde der katholischen Gemeinde Deutschsanktpeter eine große Ehre zu Teil. Anlässlich der Beerdigung des Pfarrers Janos Hegedüs, Seelsorger in Deutschsanktpeter von 1994-1999, besuchte Bischof Jozsef Csaba Pal und viele kirchliche Würdenträger das Dorf und zelebrierten mit Pfarrer Ferenc Czegledi die Trauerfeier. Obwohl der Verstorbene nicht lange in Deutschsanktpeter wirkte, war es sein Wunsch auf diesem Friedhof seine ewige Ruhe zu finden.


Anstehende Jubiläumsfeiern 2024
Schon am diesjährigen Kirchweihfest (27.06.2020) wurde eine schwarze viersprachige Tafel eingeweiht, die den Text der epigraphischen Bauinschrift in lateinischer Sprache von 1774 widergibt. Die den Aposteln Peter und Paul geweihte Kirche wurde mit Unterstützung der Kaiserin Maria Theresia erbaut. Schon 50 Jahre nach der Ankunft der ersten Siedler wurde eine bis heute schöne, große Kirche erbaut. Das Jahr 2024 ist das offizielle Jubiläumsjahr der 300- jährigen Geschichte des Dorfes Deutschsanktpeter, das zu den ersten gehört die besiedelt wurden. Das 250jährige Kirchenjubiläum fällt damit zusammen. Die Erhaltung der noch vorhandenen Denkmale der Banater schwäbischen Kultur und Religion sollten wir tatkräftig unterstützen und aktiv an den in 4 Jahren anstehenden Feierlichkeiten mitwirken.
Seit der letzten Veröffentlichung ( 2018) haben uns folgende Landsleute Geld gespendet: Gudrun und Ionel Friesenhahn ( 3 Spenden), Tudor Jitianu ( für Familie Walter Friesenhahn), J.Wilkinson (USA), Renate und Hans-Peter Schwedler, Helga und Horst Vollmann, Gerda und Bruno Henika, Ewald und Cornelia Hensl, Katharina Scheuermann, Hans und Hildegard Zappel. Mit diesem Geld konnten wir das Friedhofstor renovieren und Dank einer privaten großzügigen Spende, bleibt uns noch etwas Geld für weitere Vorhaben.
Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, das von mir privat geführte Spendenkonto aufzulösen. Dafür gab es mehrere Gründe, u.a. die hohen Kontogebühren. Wie wir in der Zukunft Geld sammeln können, möchte ich nun alle unsere Landsleute überlegen lassen. Es hat sich gezeigt, dass die von mehreren Landsleuten organisierte Pflege der Einzelgräber das Verwildern des Friedhofs nicht aufhält. Lasst uns zusammen dagegen etwas tun. Es ist die Mitarbeit und Unterstützung aller Landsleute notwendig.
Mein Einsatz für die Pflege des Friedhofs steht auch in Zukunft außer Frage und ich hoffe, dass auch die bisherigen Unterstützer des Projektes und alle, die sich noch überzeugen lassen, mitmachen. Interessierte melden sich bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hildegard Zappel

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